Auf die richtige Technik kommt es an!

Wir beherrschen zahlreiche
Technologien – und entwickeln diese ständig weiter.

Je nach Kundenwunsch kommen unterschiedliche Vorgehensweisen infrage. Dank unserer Erfahrung wissen wir genau, worauf es ankommt und mit welchen Mitteln man am schnellsten das Ziel erreicht. Erfahren Sie hier einige Details über Spritzgießtechniken und Werkstoffe:

Kompakt- und Mehrkomponentenspritzguss

  • Der Kompaktspritzguss mit nur einer Komponente (1K) ist ein kostengünstiger Weg zur Fertigung funktionaler Kunststoffteile (z.B. Aufbewahrungsboxen, Behälter, Gehäuseabdeckungen, großflächige Teile etc.) mit edlen Oberflächen, genauen Maßen und in großer Produktvielfalt.
  • Mit dem Mehr-Komponenten-Spritzguss sind Teile aus unterschiedlichen Kunststoffen – z.B. Hart-Weich-Verbindungen und kompakte Formteile in unterschiedlichen Farben – mit einer Maschine realisierbar. Der Vorteil: hochwertige Oberflächen mit einzigartiger Haptik – ohne zusätzliche Montage.

Inmold

  • Das In-Mold-Verfahren ist eine Spritzgießmethode, bei der in das Spritzgießwerkzeug eingelegte Dekor – z.B. Stoff, Holzfurnier oder beliebig bedruckte oder strukturierte Folien – hinterspritzt werden. In nur einem Arbeitsschritt entstehen anspruchsvolle Oberflächen. Produkte lassen sich damit kostengünstig und dauerhaft mit einem individuellen Branding versehen.

Thermoplastischer Schaumguss (TSG)

  • TSG eignet sich für dickwandige, solide und eigenstabile Gehäuseteile hochwertiger Geräte. Mit Hilfe des Verfahrens werden Einfallstellen und ein möglicher Verzug wirksam vermieden. Die Formteile sind so besonders passgenau.
  • Für Konstrukteure und Designer ergibt sich ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit. Ein großer Vorteil: Da beliebige Wanddicken-Unterschiede ohne Einfallstellen herstellbar sind, eignet sich TSG für steife, passgenaue Konstruktionen mit hoher Eigenstabilität.

GID Hohlraum (Gasinnendruck-Verfahren)

  • Mit GID Hohlraum ist die wirtschaftliche Herstellung dickwandiger, hohler Kunststoffteile möglich, ohne dass Einfallstellen entstehen. Während des Einspritzens bzw. danach wird über eine Nadel Gas in das Formteil injiziert, sodass ein Hohlraum entsteht. Im GID-Verfahren produzierte Teile sind besonders stabil, eigenspannungsarm, hochsteif und weisen weniger Verzug auf. Auch bei dickwandigen Teilen lassen sich gute Oberflächen realisieren, Gewicht reduzieren und Zykluszeiten verkürzen.
  • Der Unterschied zum herkömmlichen Spritzgießen ist, dass bei der Gasinjektionstechnik in einem verfahrensspezifischen Arbeitsschritt ein Füllstoff – in der Regel Stickstoff – in den Kunststoff injiziert wird, so dass ein Hohlraum im Bauteil entsteht.

Kunststoffe, Biowerkstoffe und PET

  • In der Fertigung verwendet SLG diverse Kunststoffe, Biowerkstoffe und PET. Die oft unterschätzten Kunststoffe (Polymerisate, Polykondensate und Polyaddukte) bieten eine Fülle an Design- und Fertigungsmöglichkeiten. An Biowerkstoffen setzen wir Materialien aus 100% nachwachsenden Rohstoffen, hochwertige Compounds mit Kunststoff-Anteilen und biologisch vollständig abbaubare Werkstoffe ein. Auch granulares PET-Recyclat eignet sich für die Fertigung im Spritzgussverfahren. Übrigens: Alle bei Ihrer SLG eingesetzten Kunststoffe sind voll recyclingfähig!

Ein starkes Team

  • Jahrzehntelange Erfahrung
  • Kunststoffgerechte Beratung
  • Entwicklung neuer Verfahren und kundenspezifischer Lösungen
  • Umfassendes Qualitätsmanagement

… und zahlreiche Vorteile:

  • Ein moderner Maschinenpark (inkl. Kühltechnik)
  • Prüfverfahren und Messtechniken abgestimmt für einen
    Drei-Schicht-Betrieb
  • Hoher Automatisationsgrad
  • Eine flexible Fertigung und ein sorgfältiges
    Werkzeug-Management
  • Zertifizierung nach DIN EN ISO 90001:2008
  • Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001:2011